Montag, 28. August 2017

Lazy girl Kartoffelgratin


Warum bei mir als erklärtem Kartoffelfeind (denn ich finde Kartoffeln einfach die langweiligste Beilage überhaupt...) plötzlich ein Kartoffelgratin als Rezept auftaucht? 1. Die Kartoffeln heißen so wie ich. 2. Die Kartoffeln sind selbstangebaut auf unserem kleinen Acker, natürlich bio und selbstverständlich handgeerntet. 3. Das ist der beste Kartoffelgratin, den ich je gegessen habe. 4. Nachdem die Kartoffeln nicht geschichtet werden, geht das Ganze auch noch superschnell (daher der unglaublich kreative Titel, is klar oder? :)
Reicht als Argumente, oder?

Für 2 -3 Personen braucht ihr

800 g ungeschälte, überwiegend festkochende Kartoffeln (z.B. Sorte Laura)
300 ml Milch
100 ml Sahne
Thymian
Knoblauch
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

1. Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kartoffeln schälen und in ca. 3 - 4 mm dicke Scheiben schneiden. Milch und Sahne zusammen mit etwas geriebener Muskatnuss, genügend Salz und Pfeffer sowie etwas frischem Thymian aufkochen und auf ca. 3/4 des Ausgangsvolumens reduzieren. Auflaufform mit der Knoblauchzehe einreiben.

2. Die Kartoffelscheiben in die Aufflaufform geben, etwas hin- und her schütteln, damit sich die Scheiben von selbst verdichten (wer hat denn bitteschön Zeit dafür, die noch umständlich in die Form zu schichten?), dann die Milchmischung darübergießen und die Form für ca. 45 min backen.


Donnerstag, 29. Juni 2017

Süßkartoffel-Salat mit Avocado und Radicchio


Soll ich euch was verraten? Am meisten stört mich am Bloggen das Geschreibe dieser Introsätze. Gekocht wird sowieso, ich fotografiere gern, bildtechnisch bearbeitet wird bei mir quasi eh nichts, das Rezept ist schnell getippt, aber dieses Intro? Ich frage mich ehrlichgesagt auch, wer das überhaupt liest, und ob auf oberhip getrimmte Artikel mit inflationär gebrauchten "yeah"s tatsächlich da draußen so gut ankommen, wie es für mich den Anschein hat... Wenn ihr also bis hierher durchgehalten habt, würde mich eure Meinung zu dem Thema unten in der Kommentarbox brennend interessieren...

Heute gibt's für euch jedenfalls einen deli-inspirierten Salat, der sicher beim nächsten Biergartenbesuch eine sehr gute Figur abgeben wird... :)

Für 4 Personen braucht man

ca. 2 - 3 Süßkartoffeln (ca. 1 kg)
150 g Radicchio
2 Avocados
1 Zitrone
1/2 EL Kreuzkümmelsaat
1/2 Koriandersaat
4 EL Sonnenblumenöl
1 Handvoll Minze
1 EL Tahini
Honig

1. Süßkartoffeln schälen und würfeln, Ofen auf 220 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Koriander und  Kreuzkümmel miteinander vermörsern, 1 EL Salz, Zitronenschale und 1 EL Zitronensaft zugeben und mit 4 EL Öl zu einer homogenen Paste verrühren. Paste gut mit den Süßkartoffelwürfeln mischen und alles im Ofen 20 - 30 min backen, dabei gelegentlich wenden. Abkühlen lassen.

2. Radicchio in Streifen schneiden, Avocados entkernen und würfeln, beides mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sich keine braunen Stellen bilden. Minzblättchen ebenfalls in kleine Streifen schneiden.

3. Für das Dressing 1 EL Tahini mit 2 EL Zitronensaft, etwas Honig und ca. 50 ml Wasser verrühren. Süßkartoffeln, Radicchio, Avocados und Minze mischen und mit dem Dressing servieren.



 

Freitag, 2. Juni 2017

Erdbeer-Thymian-Päckchen mit griechischem Joghurt

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Gestern ist auf Sabines Blog pastamaniac ein Beitrag online gegangen, der mir sehr aus der Seele spricht. In ihrem Artikel geht es um eine Phase, die mich auch immer wieder in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen heimsucht: Und zwar ist das die akute Blog-Unlust. Auch bei mir tummeln sich Foodfotos auf diversen SD-Karten, die geschossen worden und in Vergessenheit geraten sind, nur um kurz vor dem nächsten Urlaub dann plötzlich auf meiner Kamera aufzutauchen und mich daran erinnern, dass jetzt im Sommer die Zeit für einen Beitrag zu einem vegetarischen Curry irgendwie auch vorbei ist. Meine Blog-Unlust korreliert meist mit den Jahreszeiten, denn wenn's abends schon um fünf dunkel ist, habe ich auch gar keine Chance mehr, irgendwie noch halbwegs vernünftige Bilder hinzubekommen. (Damn, da fällt mir gerade ein, meine deluxe Elisenlebkuchen mit Blattgold habe ich auch gar nicht verbloggt... Vielleicht ja dann nächstes Weihnachten...)
Wie dem auch sei, aktuell habe ich zum Glück wieder Lust aufs Bloggen und nachdem gerade ja Erdbeerhochzeit ist, gibt's jetzt ein e&t-inspiriertes Nachtischrezept für euch...

Für 4 bis 6 Portionen nehme man

600 g Erdbeeren
Mark einer Vanilleschote
4 EL Honig
2 El Crème de Cassis (oder irgendeinen anderen Fruchtlikör)
2 EL Zitronensaft
frischen Thymian
50 g Pinienkerne
500 g griechischen Joghurt

1. Ofen auf 200 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze). Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Honig, Likör, Zitronensaft und Vanillemark verrühren. Backpapier auf eine Größe von ca. 40 cm x 40 cm zuschneiden.

2. Erdbeeren gleichmäßig auf die Mitte der Backpapiere verteilen, mit der Vanillemischung beträufeln und ein bis zwei Stängel Thymian dazulegen, das Ganze bonbonartig verschließen (siehe Foto). Im Ofen (Mitte) ca. 15 min garen lassen.

3. Pinienkerne goldbraun rösten, aus dem Joghurt mit einem großen Löffel Nocken stechen und zusammen mit den warmen Erdbeeren plus Sauce auf flachen Schälchen anrichten.

Habt ein schönes Wochenende!

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